Hier finden sie Lang- und Kurzversionen der Biografie von Cornelia Götz in deutsch und englisch :

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Cornelia Götz wurde bei Stuttgart geboren, erhielt Unterricht in Flöte, Klavier, Gitarre,Querflöte und später auch Gesang. Sie begann ihr Gesangsstudium an der MuHs Karlsruhe bei Prof. Christiane Hampe, wechselte später ans Reinhardseminar der MuHs Wien und zu KS Ruthilde Boesch und vervollständigte ihre Studien schließlich bei KS Astrid Varnay am Opernstudio der Bayr. Staatsoper München.

 

Direkt im Anschluß war Cornelia Götz 3 Jahre am Staatstheater Nürnberg als „Koloratur- und Soubretten-Allzweckwaffe“ engagiert. Von „Königin der Nacht“ über „die schöne Galathee“, „Zerlina“ zu „Rosina“, „Peppi“ ,“Anna“ im Feuerwerk oder „Blondchen“und „Zerbinetta“ …..  sammelte sie erste intensive Erfahrungen am Theater.

 

Parallel ging Cornelia Götz aus zahlreichen Wettbewerben u.a. in Berlin (VDMK), München (ARD), Wien (Belvedere) und Toulouse (Int.Concours) als Preisträgerin hervor.

    

Danach entschloss sich Cornelia Götz freischaffend zu arbeiten. Nach der Geburt ihrer 1. Tochter  sang sie erstmalig die Partie der „Konstanze“ (Treviso/Bassano/Rovigo). Diese Rolle, sowie die Partie der „Königin der Nacht“, „Olympia“ , „Zerbinetta“ und die „Cunigonde“ aus „Candide“ gerieten zu ihrem Markenzeichen. Diese sang sie seither im In- und Ausland – die „Königin“ inzwischen mehr als 890 mal.

 

Cornelia Götz sang an der Semperoper Dresden, Hamburgische Staatsoper, Oper Köln, Oper Leipzig, Staatsoper Stuttgart, Staatstheater Wiesbaden, Dt. Oper am Rhein Düsseldorf, Staatsoper Hannover, Oper Frankfurt, Staatstheater Nürnberg, Gärtnerplatztheater und Staatsoper München, an allen drei Berliner Opernhäusern und mit verschiedenen Auslandsgastspielen in Wien (Volksoper und Staatsoper (2012)), Edinburgh, Covent Garden, Engl. National Opera London,Glyndebourne (2004) nach Antwerpen,Amsterdam, Straßburg, Rom Treviso, Bassano, Rovigo, Turin,Parma (2006),Cagliari (2014), Aix-en-Povence (2007),

Marseille,Montpellier (2013), Paris (Bastille 2008), Beaune, Tokio, Yokohama, Chicago (2005) und an der MET in New York (2006/2007).

 

In den letzten Jahren folgten Rollendebüts als Fiordiligi (Cosi) in Paris und Beaune, Sophie (Rosenkavalier) und Cleopatra (Giulio Cesare) und „Gretel“ (Hänsel & Gretel) an der Semperoper Dresden.

 

Darüber hinaus ist sie mit verschiedenen Programmen (u.a. Mendelssohn/Mozart/Mahler/Strauss) eine emotional äußerst berührende Konzert- und Liedsängerin und als Spezialistin für das virtuose Koloraturfach eine Ausnahmesängerin dieser Tage.

 

Eine enge Zusammenarbeit verbindet die Künstlerin mit den Dirigenten Phillipe Auguin,Kocsar Balazs, Sir Andrew Davies, Christof von Dohnanyi,Stefan Klingele, Philip Jordan, Vladimir Jurowski, James Levine, Marc Minkowski, Marc Piollet, Francois Xavier Roth, Stefan Soltesz, Christian Thielemann, Sebastian Weigle und Lothar Zagrosek.

 

Auch im Oratorienfach ist Cornelia Götz regelmässig tätig. Ihre Lieblingskomponisten sind hier neben Bach und Mozart, Haydn, Mendelssohn und Dvorak.

 

Seit 3 Jahren hat Cornelia Götz noch eine weitere Leidenschaft für sich entdeckt:

Sie komponiert und textet Liebeslieder, Lieder mit zeitkritischen, philosophischen und religiösen Inhalten. Zum Teil vertont sie auch Texte der Lyrikerin Silke Bauerfeind.

Diese Liederabende führte sie mehrfach im Raum Nürnberg und Stuttgart auf.

 

In den letzten Jahren war Cornelia Götz als „Königin der Nacht“ in Palermo zu erleben (Oktober 2015),Konstanze /Entführung in Tours(Februar 2016),  gestaltete mit dem Ensemble „Pensiero musicale“ ein Bachprogramm  (Nürnberg, 1.11.15), ihren Mahler-Liederabend mit Prof. Werner Dörmann im Stuttgarter Raum  (14.11.15), war Anfang 2016 in einer konzertanten Produktion des „Schauspieldirektors“ als „Mdme.Herz“ in Genf zu erleben , im Januar/Februar 17 in Bologna als "Konstanze", im April ebenso in Düsseldorf und zuletzt in Bremen als "Königin der Nacht".

Hier steht sie derzeit bei 996. gesungenen Vorstellungen mit dieser Ausnahmepartie  :-)

Daneben kann man die Sopranistin im Konzert- und Oratorienfach z.B. mit Mozarts' Requiem und Mendelssohn-Psalmen , Lieder- und Arienabenden mit ihren Pianisten Tatjana Shapiro und Prof. Werner Dörmann  und ihren eigenen Kompositionen im Raum Nürnberg-Fürth-Erlangen regelmäßig entdecken.

Als Förderin und aufgrund ihrer Verbundenheit mit den "Fürther Streichhölzern" und "KlangLust" wird die Sopranistin im kommenden Jahr eine CD mit den beiden Orchestern produzieren.

 

 

 

 

                                                                                 C G / 12 / 2017